Software für den Hochfrequenzhandel (HFT) kann oft in viele Handelsplätze integriert werden, aber es gibt Einschränkungen und Überlegungen:
- API-Kompatibilität: Die Integration hängt von der Kompatibilität der Software mit der Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) der Börse ab. Die Software muss in der Lage sein, effektiv mit den Systemen der Börse zu kommunizieren, um Abschlüsse zu tätigen.
- Austausch-Unterstützung: Es kann sein, dass nicht alle Börsen den Hochfrequenzhandel unterstützen, weil sie selbst technologische oder politische Beschränkungen haben.
- Marktzugang: Auf einigen Märkten gibt es möglicherweise Marktzutrittsschranken für HFT, z. B. aufsichtsrechtliche Beschränkungen, Mitgliedschaftsanforderungen oder hohe Gebühren.
- Technologische Anforderungen: Der Hochfrequenzhandel erfordert sehr niedrige Latenzzeiten, die durch Techniken wie Colocation erreicht werden können. Wenn eine Börse die erforderliche Infrastruktur nicht bereitstellen kann, ist sie möglicherweise nicht für den Hochfrequenzhandel geeignet.
- Liquidität: HFT ist an Börsen mit hoher Liquidität praktikabler. Börsen mit geringem Handelsvolumen sind möglicherweise nicht in der Lage, effektives HFT zu unterstützen.
- Einhaltung von Vorschriften: Die Software muss den regulatorischen Anforderungen jeder Börse und jeder Rechtsordnung entsprechen, in der sie tätig ist, was sehr unterschiedlich sein kann.
Obwohl die HFT-Software auf Vielseitigkeit ausgelegt ist, hängt ihre Integration in eine bestimmte Handelsbörse von einer Reihe technischer, betrieblicher und rechtlicher Faktoren ab.